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Bienenstrom

Beitrag aus der ZDF Mediathek

 

Bienenfutter

Die bestellten Futtermittel können

im Lagerhaus Seeg abgeholt werden.

 

Imkertreffen

Am Freitag den 03.08.2018

Spätschoppen der Imker

im Café Holzmann Seeg

 

 

   

Honig, ist eine dickflüssige bis feste Substanz, mit hohen Zuckeranteil. Honig enthält verschiedenen Zuckerarten, 15-18% Wasser

sowie Vitamine, Aminosäuren, Pollen, Aromastoffe und Mineralstoffe. Honig gilt aufgrund dieser Inhaltstoffe im allgemeinen als

gesünder als der übliche Haushaltszucker. Sowohl nach EU-Verordnung als auch nach deutscher

Honig-Verordnung darf dem Honig weder etwas Honig 01hinzugefügt noch entzogen werden. Honig ist daher

ein 100% reines Naturprodukt. Die Farbe des Honigs hängt hauptsächlich von den Blüten oder dem

gesammelten Honigtau ab, aus denen er entsteht. Die gängigsten Honigfarben sind Weiß, Gelb bis

Hellgelb, Beige, Braun oder Grün-Schwarz. Der Geschmack ist überwiegend abhängig von den

Pflanzen, von denen die Bienen den Nektar oder Honigtau gesammelt haben.Die Konsistenz des

Honigs reicht von dünnflüssig über cremig bis fest. Honig ist aufgrund seines hohen Zucker- und

geringen Wassergehaltes lange haltbar. Bei längerer Lagerung kann Honig auskristalisieren, was

aber dem Geschmack und der Qualität des Honigs keinen Abbruch tut. Auskristalisierter Honig

wird durch vorscihtiges Erwärmen (nicht über 40 Grad) und anschließendem rühren, cremig.

 

Die Zusammensetzung des Honigs:

 ca.  38 Prozent Fructose  (Fruchtzucker)
        31 Prozent Glucose  (Traubenzucker)
        10 Prozent Mehrfachzucker
        15-18% Prozent Wasser
        2 bis 4 Prozent Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme, organische Säuren und sekundäre Pflanzenstoffe.

 

Im Gegensatz zu Blütenhonig, den die Bienen aus dem Nektar von Blüten gewinnen, entsteht Waldhonig aus Honigtau.

Honigtau ist eine kohlenhydratartige, süße Masse, die Insekten wie Blattläuse, Blattflöhe und Zikaden ausscheiden. 

Diesen Honigtau sammeln die Bienen und machen daraus den sogenannten

Waldhonig.  Je nachdem, von welchem Sauger der Honigtau stammt, schmeckt Honigtau

auch der Honig anders. Die Insekten entziehen dem Pflanzensaft einen Teil der

Nährstoffe und verändern ihn jeweils unterschiedlich. Beachtenswert ist, dass

dieser Saft nur geringe Anteile an stickstoffhaltigen Verbindungen (Aminosäuren)

aufweist, dafür aber reichlich Zucker beinhaltet. Die Aminosäure ist für die

Blattlaus das Lebenselixier. Darum muss sie reichlich Saft aufnehmen, um

den Stickstoffbedarf zu decken. Der überschüssige Zucker, den sie nicht

benötigt, wird schnell und unverdaut über den Verdauungstrakt

wiederausgeschieden. Dieser zuckerhaltige "Ausscheidung" stellt den Honigtau

dar. Der Name Honigtau weckt Assoziationen mit einem glänzenden Tautropfen

und dem süsslichen Geschmack von Honig. Chemisch besteht er im

Wesentlichen aus Frucht-, Trauben- und Rohrzucker. Waldhonig kann aus Laub- und Nadelbäumen gewonnen werden.

Der Gehalt an Mineralstoffen und Enzymen ist im Waldhonig besonders hoch. Der (Wald-)Tannenhonigenthält übrigens

ätherische Öle, die vor allem bei Bronchialerkrankungen helfen sollen. Waldhonig ist sehr dunkel und bleibt lange Zeit

flüssig.

HS

   

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